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Tipp der Redaktion

celticfrost_mono
Celtic Frost
"Monotheist"


Atmospheric Black Metal, Black Metal, Dark Metal, Doom Metal

Autor Users

9

8

Release:

29.05.2006

Dauer:

68:16

Songs:

11

Label:

Century Media Records

Albumtyp:

Full-Lenght

1. Progeny
2. Ground
3. A Dying God Coming into Human Flesh
4. Drown in Ashes
5. Os Abysmi vel Daath
6. Obscured
7. Domain of Decay
8. Ain Elohim
9. Triptych I: Totengott
10. Triptych II: Synagoga Satanae
11. Triptych III: Winter (Requiem
Chapter Three: Finale)

Monotheist

Geschrieben am von Szilard | 937 mal gelesen


10

Nachdem die Wegbereiter des Extreme Metal 1993 von der Bildfläche verschwanden und ihren Einfluss auf die Szene fleißig wirken ließen sind Tom Gabriel Fischer und Co. im Jahr 2006 längst zu Ikonen geworden. Wenn eine so prägende Band nun nach 13 Jahren Abstinenz ein Comeback startet und ein neues Album auf den Markt wirft sind die Erwartungen natürlich vorbelastet von ihrem eigenen Vermächtnis. Doch Celtic Frost machen alles richtig und versuchen nicht, den Stil ihrer Erfolgsalben zu reproduzieren – sie erfinden sich neu!

 
Mit „Progeny“ bekommt man gleich ein Brett um die Ohren gehauen und wird nach wenigen Sekunden durch das charakteristische „Ugh!“ daran erinnert, welche Band man gerade hört. Hier wird eine Schwere heraufbeschworen, die sich durch das ganze Album zieht und nicht mehr viel mit dem verspielten Thrash der frühen Veröffentlichungen zu tun hat. Das gefällige „A Dying God Coming into Human Flesh“ lag als Single-Auskopplung nah, doch die eigentlichen Highlights von „Monotheist“ sind das beinahe fünfzehn Minuten lange „Synagoga Satanae“ und die groovenderen Songs wie „Ground“ und „Os Abysmi vel Daath“. Abgerundet durch die beiden sphärischen, um weiblichen Gesang ergänzten Titel „Drown in Ashes“ und „Obsessed“ ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild, welches dazu einlädt, als Ganzes betrachtet (bzw. gehört) zu werden.

 
Es bleibt zu sagen: Wer einer Band Kult-Status für ihre einstigen Innovationen zuschreibt und dann von ihr erwartet kreativ zu stagnieren, der sollte den Fehler bei sich suchen. Dieses Album ist nicht typisch Celtic Frost, aber es ist konsequent in seiner depressiven Grundstimmung und kompromisslos brachial!


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