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CD-Review

529403
Evil Conqueror
"Carnage"


Black Metal

Autor Users

7

9

Release:

20.08.2015

Dauer:

33:42

Songs:

10

Label:

Dominance of Darkness Records

Albumtyp:

Full-Lenght

Limitiert:

500

1. Slitted Bitch
2. Feast Of The Pestilence
3. Desecrate
4. Black Blood Perversity
5. Hearse
6. Antichrist
7.Carnage
8. Rape The Nun
9. Death Dimension
10. Rotten Roll

Carnage

Geschrieben am von Swipal | 947 mal gelesen


10

Beim zweiten und damit dem neustem Werk des Herren hinter Evil Conqueror wird schnell wieder klar, hier handelt es sich um ziemlich dreckigen Underground Black/Thrash. Mit Zehn Liedern und einem recht simplen, aber hübschen Artwork kommt das Album daher. Das Booklet hat zwei Seiten und man erfährt, dass Patrick das ganze zusammen geschmettert hat und das in den beiden Jahren 2014-2015.

 

Ein kurzes Solo aus Drums und Bass leitet die Scheibe ein. Dann ein Schrei und es geht auch schon los, flott und in einem sehr guten moshbaren Rhythmus. Die Aufnahmen sind wie gesagt sehr dreckig, aber nicht unqualitativ. Die Riffs auf dem Album Carnage sind auf jeden Fall von der guten alten Schule und das weiß durchaus zu gefallen. Die Texte sind voll von Verachtung, aber leider auch sehr klischeemäßig – dem Genre angepasst eben. Ab und an geht man aus dem eher thrashig gehaltenen Parts in fiese Blastbeats mit Doublebass-Gefeuer über, das bringt etwas Abwechslung in die Sache.

 

Was mich auch schon zu meinem nächsten Punkt führt. Es fehlt eben trotzdem etwas die Abwechslung. Beispielsweise ein schönes, langgezogenes Gitarrensolo zwischen dem Gehämmer. Was mir aber im Gegensatz wieder gut gefällt, ist, dass die Musik stets Tanzbar bleibt. Das macht Laune beim Hören!

 

Erst in Lied fünf hat man wieder etwas Innovation, indem man Soundsamples einspielt und aus diesen dann die Riffs der E-Gitarre austritt. Das lockert das angestrengte Ohr etwas. Dieser Song klingt auch zum ersten Mal mehr nach Black Metal, als nach Thrash. Hier kommen auch langsam gespielte Parts zum Einsatz.

 

Der nächste Titel Antichrist ist das komplette Negativ und schmettert einfach grundlos alles Weg. Gutes gedroschen und dazu ab und an mal ein langsames Gitarrensolo, was ich nun so lange schon erwartet habe (auch wenn es kein weltbewegendes Solo ist). Der Song “Rape the Nun” beginnt auch wieder mit Samples, diesmal mit denen einer weinenden Frau mit etwas Horror Ambient im Hintergrund. Das ganze verfliegt dann wieder ziemlich unangekündigt im Blackthrash.

 

So nun zum letzten Lied, dieses sollte ja bekanntlich immer stark sein, damit man sich auch an das Album positiv erinnert. Dies wird auch eingehalten und zeigt nochmal genau auf, was hier im Album dem Genre entsprechend alles richtig gemacht wurde.

 

Fazit: Das Album macht viel daher, hier und da gibt es mal was zu Meckern, aber es gibt hier definitiv auch kleine Höhepunkte. An der Qualität der Aufnahmen, speziell am Mix der Drums und der Vocals könnte man in Zukunft noch arbeiten. Andererseits erwarten viele potenzielle Hörer genau diesen dreckigen und wenig bearbeiteten Sound. Also das ist reine Geschmackssache.

 

Doch alles in allem ist es ein solides Werk und wer sich an Midnight oder sonstigen Black-Thrash Bands erfreuen kann und gerne auch alten Thrash hört und das ganze mit einer moderneren Musikform verbunden haben möchte, der sollte dem Album definitiv Gehör schenken.


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