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CD-Review

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Fantoft
"Possessed By Chaos"


Black Metal

Autor Users

7

9

Release:

21.12.2015

Dauer:

35:01

Songs:

6

Albumtyp:

Full-Lenght

1. Armageddon
2. The Death`s Remains
3. Possessed By Chaos
4. War Of Blackened Blood
5. Pestilence
6. Lullaby Of Starvation

Possessed By Chaos

Geschrieben am von Svartsjel | 1144 mal gelesen


10

Um ganz ehrlich zu sein, ich dachte mir bei den ersten Hördurchläufen dieser Platte: „Hm, ist nichts Neues, kommt mir sehr bekannt vor und hört sich an wie Marduk“ und habe sie erst einmal zur Seite gelegt. Jedoch musste ich ja dieses Review schreiben und somit schmiss ich die CD bei einem gemütlichen Grill-Abend nochmals in den Player und ich muss zugeben, dass ich mich getäuscht habe. Die Platte gewinnt mit jedem weiteren Durchlauf an Sympathie.

 

Der erste Song ARMAGEDDON wird seinem Namen absolut gerecht. Ein Intro mit Menschengeschrei und Explosionen läutet das Album ein. Weiter geht es mit gutem Old-School-Black a Marduk. Sogar die Stimme erinnert an Mortuus. Ein kurzer Death-Metal Rhythmus lockert den ganzen Song auf und als einleitender Song ist dieser gar nicht mal schlecht.

 

THE DEATH´S REMAINS ist eine absolute Death-Walze und lässt keinen Stein auf dem anderen. Zum Teil auch sehr melodisch. Definitiv der geilste Song auf der Platte. Zu diesem Stück kann man schön die Mähne fliegen lassen, da er gnadenlos und geradeaus in die Fresse geht. Ein Clean-Part lässt einen dann mal für ein paar Sekunden verschnaufen, bevor es wieder gekonnt mit schnellem Riffing und Double-Base-Geballer weiter geht.

 

Der Songtitel POSSESSED BY CHAOS ist sehr düster und als Namensgeber für das Album mehr als tauglich. Schöne Blastbeats gepaart mit Midtempo-Parts, als wolle man das Chaos gezielt herbeirufen. Guter Song, welcher gekonnt den Spagat zwischen Black und Death-Metal macht.

 

Song 4 heißt WAR OF BLACKENED BLOOD und schwingt wieder ordentlich die Black-Metal-Axt ohne jedoch langweilig zu werden. Kleine Melodieabschnitte lockern den ganzen Song auf und sorgen dafür, dass es sich hierbei nicht nur um stumpfes Geknüppel geht mit 3 Minuten Blastbeat non stop.

 

PESTILENCE ist das vorletzte Stück. Hier wird eine gekonnt beklemmende Stimmung erzeugt durch die 2 stimmigen Gitarren, welche nach ca. 1 Minute mit Riffing zum Headbangen und mitwippen abgelöst wird. Ich habe mich geirrt. Dieser Song ist definitiv das beste, was diese Platte zu bieten hat. Knapp dahinter The Death´s Remains!

 

Den Abschluss macht LULLABY OF STARVATION und fügt sich nahtlos in die Reihe von diesen Black-Death-Songs ein. Ein guter Abschluss eines guten Albums welches dennoch erst nach ein paar Durchläufen zündet.

 

Fazit: Eine gute Platte, welche ich Leuten empfehlen möchte, die den Underground unterstützen wollen und auf der Suche nach neuen Bands sind. Dieser Band hat definitiv Potential und bin schon auf die nächsten Erscheinungen gespannt. Hier wird die Black-Metal nicht neu erfunden, dennoch aber auf sehr gutem und konstanten Niveau serviert.


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