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CD-Review

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Forlet Sires
"Journey Towards Ruin"


Atmospheric Black Metal

Autor Users

2

8

Release:

04.10.2016

Dauer:

38:53

Songs:

6

Albumtyp:

Full-Lenght

1. Journey Towards Ruin
2. Suffocating On Time
3. ...And By Dawn There Will Be Silence
4. The Peak Of Ease
5. Deadlocked
6. Worlds Collide

Journey Towards Ruin

Geschrieben am von Svartsjel | 534 mal gelesen


10

Ich sage schon einmal eines vorab: Ich bin keiner, welcher die Kreativität von Bands anzweifelt, geschweige denn ihr Können in Frage stellt. Da ich selbst musikalisch unterwegs bin und weiß wie es ist Lieder zu schreiben, welche deine Gedanken und Emotionen hinaustragen sollen.
Jedoch muss ich leider gestehen, dass mich diese Platte überhaupt nicht mitnimmt. Sie langweilt mich sogar so sehr, dass ich es Wochen lang vor mich hin geschoben habe, diesen Silberling zu reviewen.

 

Für mich klingt es als würden sich 4 Leute treffen, welche vorher eine komplett andere Musik gemacht haben und sich sagen: Hey lasst uns Black Metal machen…
Nichts für ungut Jungs. Ich hoffe mit der nächsten Platte wird das anders.

 

JOURNEY TOWARDS RUIN klingt mit den ersten Tönen nach einer ziemlich reudigen Proberaumaufnahme, was ich eigentlich mag. Hier hat man nach kurzer Zeit das Gefühl, dass die Gitarren leicht verstimmt wären und somit nur schiefer Brei herauskommt. Es gibt zwar manche stellen wo ich mir denke, oha jetzt könnte es besser werden, werde allerdings gleich wieder auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt. Naja, dann mal gleich den nächsten Song anspielen, vielleicht wird der besser.

 

Der nächste Song SUFFOCATING ON TIME hämmert zwar schön straight aus den Boxen und ist wesentlich angenehmer als der erste Song, jedoch fehlt mir hier der Höhepunkt und es wird schnell wieder leicht schief von den Riffs und ziemlich ideenlos bzw, es hört sich an, als wäre der Song zusammengestückelt ohne jeglichen Fluss. Wie gesagt, ich weiß wie es ist Songs zu schreiben, daher möchte ich keinen angreifen, sondern konstruktive Kritik üben. Ein Cleanpart könnte ich hier zwar noch als „Höhepunkt“ deklarieren, bevor es in einem komplett anderen Stil weitergeht wo man sich denkt, ist das jetzt ein weiterer Song oder was war das jetzt?

 

Song 3 …AND BY DAWN THER WILL BE SILENCE beginnt sehr Doom-lastig, was mir eigentlich gefallen sollte, aber irgendwie springt der Funke einfach nicht über. Es wird dann direkt wieder in der bisher kennengelernten Forlet Sires-Manier weitergemacht, was mich nach wenigen Sekunden wieder langweilt.
Auch werden wieder unterschiedliche Parts zusammengeworfen, ohne jeglichen Übergang. Wenn das bei der nächsten Platte besser wird, könnte aus der Band echt etwas werden, denn das Talent um Musik zu machen ist da, es muss nur noch herausgekitzelt werden.

 

THE PEAK OF EASE fängt mit einem Clean-Intro an um eine kalte Atmosphere zu schaffen, denke ich mir zumindest mal. Leider beschleicht mich auch hier wieder das Gefühl, dass man diesen Part einfach nur vorne dran geklatscht hat. Auch als die verzerrten Gitarren einsetzen wird der Song leider nicht besser. Schade.

 

Der vorletzte Song DEADLOCKED hört sich an wie finsterer Jazz und das lässt mich wieder sagen, dass die Leute definitiv musikalisches Geschick haben. Jedoch gelingt auch hier das Experiment nicht.

 

Der letzte Song WORLDS COLLIDE rundet das ganze ab und bestätigt meine vorher angekündigte Meinung über dieses Album. Ideenlos. Jedoch merkt man, dass das Talent da ist.

 

Mein Fazit: Lasst euch beim nächsten Album etwas Zeit und hört es euch nochmals nach ein paar Wochen an und überarbeitet dann nochmals die Songs.
Ich bin mal auf die nächste Platte gespannt.


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