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CD-Review

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Frostagrath
"Isolation"


Black Metal, Depressive Black Metal

Autor Users

6

5

Release:

12.07.14

Dauer:

20:22

Songs:

3

Label:

Rigorism Production

Albumtyp:

Demo

Limitiert:

50 copies

1. Scattered Fate: 6:53min
2. Der Tag an Dem ich Dich verlor: 7:16min
3. Portal of Destruction: 6:13min

Isolation

Geschrieben am von Kati | 1697 mal gelesen


10

In zunehmender Geschwindigkeit veröffentlicht Lord Mist, Gründer des Ein Mann Projektes Frostagrath seit 2011 diverse Splits, Songs, Alben und Demos, wobei wir mit der Demo „Isolation“ bei 8 Releases angekommen sind (Mittlerweile gibt es bereits eine neunte Veröffentlichung). An Eifer und Enthusiasmus scheint es damit dem Depressive Black Metal Projekt nicht zu fehlen. Stammt dieses Projekt dann noch aus Ägypten und ist auf einer solchen Platte zusätzlich erstmals deutscher Gesang zu hören, so weckt dieses das Interesse seines Zuhörers.
Allgemein muss eine Vielzahl an Veröffentlichungen nicht immer schlecht sein, es kann jedoch schon vorweg genommen werden, dass die emotionale Tiefgründigkeit, wie sie beispielsweise der Song „Extinguishing the Flame of Life“ (mit gleichnamigem Album) darbietet, bei der EP nicht erreicht wird.

 

Thematisch geht es in der Demo – wie es der Titel unschwer erkennen lässt – um die finsteren, depressiven Seiten des Lebens: Einsamkeit, Verdrängung, innerliche Leere, den Verlust einer geliebten Person, Teilnahmslosigkeit und die damit verbundenen suizidalen Gedanken.
Den Opener bildet „Scattered Fate“, ein fast sieben minütiges Stück, gesungen und verfasst vom Gründer des Ein- Mann Projektes selbst. Mit Chorelementen unterlegt, ermöglicht die ruhige, atmosphärische Mitteilteil-Passage, den Aufbau emotionaler Tiefe, welche sich im anschließenden aggressiveren Riffing Part entfaltet und durch den sehr gelungenen Gesang verstärkt wird.

 

„Der Tag an dem ich dich verlor“ ertönt in deutscher Sprache, gesungen von Gastsänger Baldur Pest. Schnell bemerkt der Zuhörer, dass die Lyrics nach der Instrumentalkomposition entstanden sein müssen, da der Gesang an einigen Stellen gezwungen ausgedehnt erscheint. Dies hat zur Folge, dass die ersten 4 Minuten so gar nicht mein Interesse wecken können, was sich ab dem Einsetzen der tragenden Melodie und zunehmend wehleidigerem Gesang ändert. Das nächste Stück „Portal of Destruction“ ist ein sehr schwermütiger Song, der die Demo gelungen abrundet.

 

Auch wenn „Isolation“ nicht auf voller Linie Punkten kann, gibt es durchaus eingängige und überzeugende Stellen. Insgesamt gesehen, hat das ein Mann Projekt aus Ägypten durchaus Potential. Alles in allem ein hörenswertes Album.


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