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CD-Review

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Frostland
"Visionenfluch"


Black Metal

Autor Users

6

9

Release:

01.03.2015

Dauer:

29:55

Songs:

6

Albumtyp:

EP

1. Intro
2. Frostkern
3. Fern der Sinne
4. The Splendour of the Trident Tiger (One Tail One Head cover)
5. Visionenfluch
6. Dekaden der Dekadenz

Visionenfluch

Geschrieben am von Svartsjel | 1416 mal gelesen


10

Ein langgezogenes Intro mit Rückkopplungen bahnt den Weg für ein eigentlich ganz gutes Black Metal Album. So denke ich zumindest nach dem ersten Song FROSTKERN, dieser hat einen guten Drive und lässt so manches Black Metal-Herz höher schlagen.
Der Gesang fügt sich hervorragend in den Gitarren- und Drumsound, welcher klirrend und kalt klingt und somit dem Bandnamen alle Ehre macht.
Der Song hämmert schön in die Fresse und variiert gut mit ruhigen Parts, die das Tempo drosseln. Weiterhin zieht sich eine Melodie wie ein roter Faden durch den Song, was mir persönlich ebenfalls sehr gut gefällt.

 

Der zweite Song FERN DER SINNE fängt ebenfalls brachial an, jedoch könnte man meinen, dass es immer noch der erste Song ist, da diese sich sehr stark ähneln. Dennoch hat dieser so manche Parts, welche herausstechen, um den Song ein klein wenig unterscheidbar zu machen.

 

THE SPLENDOUR OF THE TRIDENT TYGER ist ein Cover und steht an dritter Stelle. Ich kann mir persönlich nicht erklären, weshalb man dieses Cover mitten rein setzt und nicht an den Schluss, jedoch ist das jeder Band selbst überlassen.

 

In gewohnter Frostland-Manier fängt nun der Titelsong VISIONENFLUCH an aus den Boxen zu schallen. Musikalisch ist er, wie der Rest der Songs, absolut in Ordnung. Jedoch muss ich leider gestehen, dass ich den Gesang mittlerweile etwas monoton finde. Die Verse werden in jedem Song gleich gesungen, lediglich in den Refrains wechselt dieser sich ab und unterscheidet sich von Song zu Song.

 

Den letzten Track DEKADEN DER DEKADENZ könnte man vom Einstieg mit dem Vorgängertrack verwechseln, da diese sich wieder sehr ähnlich sind. Von den musikalischen Arrangements kann man nicht meckern, jedoch gleichen sich die 4 eigenen Songs, bis auf die Refrains und den Höhepunkten, doch sehr stark.

 

Fazit: Ein ordentliches Album, welches noch etwas mehr Variation vom Gesang her vertragen könnte. Nichtsdestotrotz denke ich, hat die Band definitiv Potenzial, um sich weiterzuentwickeln.
Ich bin gespannt auf die nächsten Erscheinungen.


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