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CD-Review

Jenseits-vom-Licht-Cover
Graves in Autumn
"Jenseits vom Licht"


Atmospheric Black Metal

Autor Users

7

9

Release:

14.12.2012

Dauer:

64:54

Songs:

7

Label:

Eigenproduktion

Albumtyp:

Full-Lenght

Limitiert:

101

1. Intro
2. Emptiness
3. Artefakt der Ewigkeit
4. 2nd Darkness
5. Flammendes Vertrauen
6. Echoes
7. In tiefster Dunkelheit der Einsamkeit... mein Sein

Jenseits vom Licht

Geschrieben am von Arkas | 1751 mal gelesen


10

Graves in Autumn ist ein zwei Mann Projekt aus Osnabrück. Sie selbst bezeichnen ihren Musikstil als Atmospheric, Dark and Cold Black Metal. Mit „Jenseits vom Licht“ veröffentlichen die beiden ihr erstes Album im Jahr 2012, an dem sie ganze sechs Jahre lang gearbeitet haben. Das Design des Albums kommt mit kalten und eintönigen Farben daher und zeigt die beiden Bandmitglieder in trauernder und nachdenklicher Pose hinter einem heruntergekommenen Flussbett. Durch folgenden Aufdruck „Für Verena, niemals vergessen!“ lässt sich schließen, dass „Jenseits vom Licht“ dieser Person gewidmet ist.

 
Das Intro leitet das Album, leider ohne viel Spannung zu erzeugen ein. Das nächste Stück „Emptiness“ auf der Platte beginnt mit einer rhythmischen Cleangitarre, welche sich während dem Lied immer wieder mit einer fröhlichen Gitarrenmelodie paart. Graves in Autumn schaffen eine gelungene Einstiegsatmosphäre, die durch den einprägsamen Rhythmus und der fröhlich klingende Melodie im Wechsel mit dem ausdrucksstarken Refrain eine überraschende Komposition abgibt.

 
Mit dem folgenden Titel „Artefakt der Ewigkeit“ baut das Album eine etwas mehr finstere Atmosphäre auf, was mit den langsamen und monotonen Riffs gut gelingt. Der klagende Gesang von Sänger –V kommt unter diesem Aspekt besonders zur Geltung.

 
Es folgt eine rasante Fahrt mit drückenden Blast Beats durch „2nd Darkness“. Nachdem das Lied vielversprechend angefangen hat, verliert das Lied mit der Zeit leider ein wenig an Spannung und es wirkt so, als ob man nach dem wirklich gelungenen Blast Beat Part begleitet mit einer tiefen Gitarrenwand keine guten Ideen mehr hatte.

 
Der auf dem sechsten Stück „Echoes“ vorzufindende Effekt wirkt für mich zuerst befremdlich, doch schon nach kurzer Zeit fügt er sich den monotonen Gitarren und der prägnanten Bassdrum an.

 
Am Ende angekommen, hinterlassen Graves in Autumn den Zuhörer in einer bedrückten Stimmung und runden das Album schließlich ab.
Meiner Meinung nach ist „Jenseits vom Licht“ ein facettenreiches Album und überzeugt mit kraftvollen Gitarrenriffs und einer wehleidigen Stimme von Sänger -V. Schade nur, dass sich weder im Booklet, noch im Internet Lyrics des Albums finden lassen.


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