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Album des Monats: September 2014

harakiriforthesky
Harakiri for the Sky
"Aokigahara"


Depressive Black Metal, Post Black Metal

Autor Users

8

6

Release:

21.04.2014

Dauer:

63:56

Songs:

9

Label:

Art of Propaganda

Albumtyp:

Full-Lenght

Limitiert:

500

1. My Bones to the Sea
2. Jhator
3. Homecoming: Denied!
4. 69 Dead Birds for Utøya
5. Parting
6. Burning from Both Ends
7. Panoptycon
8. Nailgarden
9. Gallows [Give 'em Rope]

Aokigahara

Geschrieben am von Arkas | 3077 mal gelesen


10

Mit ihrem neuen Album “Aokigahara” haben die 2 Köpfe von Harakiri for the Sky ein kraftvolles Album nachgelegt. Sie liefern ein durchdachtes Konzept ab und zeigen ihr Talent, ein stimmungsvolles Gesamtwerk zu komponieren. Doch was veranlasst die Österreicher zu solch einem sperrigen Albumtitel für ihr aktuelles Werk? Hinter dem Namen “Aokigahara” (dt: Das Meer aus Bäumen) verbirgt sich ein Wald in Japan, welcher so dicht und eintönig bewachsen ist, dass man sich schon nach sehr kurzer Zeit in einer tödlichen Odyssee verliert. Aus ganz Japan kommen Lebensmüde, um sich dort selbst zu entleiben.

 

Wirft man einen Blick auf die Gastsänger der Scheibe, erwartet man ein erstklassiges Album. Torsten von Agrypnie, Eklatanz von Heretoir, Seuche von Fäulnis, und Plague von Whiskey Ritual leihen Harakiri for the Sky ihre Stimme. Der kreischende Gesang von J.J. mag zwar den einen oder anderen abschrecken, doch der nach Verzweiflung triefende Gesang ergänzt das Gesamtbild und lässt einen deprimierenden Eindruck des Protagonisten zurück.

 

Der Einstieg mit “My Bones to the Sea” nimmt einen mit in den Abgrund und man findet sich in einer Gefühlswelt voller Leid und Wehklagen wieder. Das Intro fährt einem unter die Haut. Mit dem Einstieg des Pianos folgt ein bedrückendes Gefühl und man kann nachempfinden wie es sich anfühlen muss, sich in einem Meer aus Bäumen zu verlieren. Es folgt eine rasante Irrfahrt durch “Aokigahara”, bestehenden aus aggressivem Black Metal, intensiven Gefühlen voller Melancholie und mitreisenden Melodien, die immer wieder durch emotional ruhige Passagen unterbrochen werden. Das Album fesselt den Zuhörer an vielen Stellen und baut oftmals eine Atmosphäre auf, die an Genregrößen wie Heretoir oder Lantlos erinnern. Jedoch vermisse ich in einigen Passagen eine gewisse Harmonie und das Gefühl lässt mich nicht los, dass die Stücke leider mit fortlaufender Dauer ein bisschen nachlassen und mich nicht mehr so mitreisen, wie die ersten Lieder der Platte. Die im übrigen gut gelungene Cover-Version “Mad World” von Tears for Fears rundet das Album schließlich ab.

 

Ohne Zweifel, Harakiri for the Sky findet berechtigt Anklang im Post Black Metal Genre und hinterlässt mit ihrem neuen Kunstwerk eine Menge Eindrücke und Bildnisse im Hinterkopf.


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