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Tipp der Redaktion

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Human Serpent
"Inhumane Minimalism"


Black Metal

Autor Users

8

9

Release:

25.06.2015

Dauer:

32:34

Songs:

9

Label:

Nebula Winter Productions

Albumtyp:

Full-Lenght

1. The World In Coffins 2. Messiah For Parasites 3. Trees Of Flesh 4. Starving Void Upon Earth 5. Decay 6. Bottomless Fall 7. Funeral Grimness 8. The Lament 9. Mother Of Depression

Inhumane Minimalism

Geschrieben am von Svartsjel | 1482 mal gelesen


10

Nach den ganzen Ambient und Melodic Black Metal Platten, nun auch mal wieder eine Old-School-Black-Metal Platte die von Anfang an direkt auf die 12 schlägt. Ohne große Umschweife donnert der erste Song von insgesamt 9 Tracks aus den Boxen.

 

THE WORLD IN COFFINS ist sein Name und dem wird er definitiv gerecht. Blastbeat, durchgeshredderte Gitarren und ein Schrei eröffnen diesen Song, bevor es mit einer straighten 4/4 Snare in den 1. Part zum Headbangen geht. Diese Struktur zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Album und lässt einen nicht wieder los. Abwechselnde Blastbeats mit höllischem Gekeife wechseln sich gekonnt mit Moshparts oder auch mal ruhigeren Melodieparts ab. Dies finde ich sowieso immer klasse, wenn Bands wissen, wie man an der perfekten Stelle das Tempo herausnimmt und eine tragende Melodie einbaut, welche das Ganze wieder auflockert.

 

Der 2. Song MESSIAH FOR PARASITES ist eher ein Midtempo-Track, welcher jedoch nicht an Aggressivität verliert, sondern durch die tragenden Gitarren eine Wut auf die ganzen verdammten Heuchler und Ich-habe-kein-Dreck-am-Stecken-und-bin-so-ein-guter-Mensch-Personen erzeugt, dass es nur so kracht. Genialer Song, welchen ich jedem empfehlen kann.

 

TREES OF FLESH bricht wieder mit schnellen Blastbeats und Gitarrengeshredder los, bevor es in den nächsten Part geht, in dem man die Haare fliegen lassen kann. Leider ist dieser Song etwas kurz, was jedoch nicht weiter schlimm ist, denn STARVING VOID UPON EARTH schließt nahtlos an den Vorgänger an und überzeugt zusätzlich mit einer guten Melodie, welche durch die Drums verstärkt wird. Live wäre dieser Song ein absoluter Kracher!

 

DECAY ist Song Nr. 5 auf dieser Platte und fängt etwas komisch an. Es hört sich im ersten Moment so an, als wären die Gitarren ein klein wenig verstimmt. Ich unterstelle den Künstlern hier einmal, dass es so geplant war. Nichts­des­to­trotz hämmert auch dieser Song perfekt in die Fresse und vervollständigt die ganze Aggression dieser Platte perfekt. Dieser Song ist ebenfalls sehr kurz gehalten – es heißt ja auch: Weniger ist oftmals mehr! So auch hier.

 

Der nächste Song BOTTOMLESS FALL beginnt mit einem tragenden und schweren Intro, welches in dem Song öfters eingesetzt wird und somit eine großartige düstere Stimmung erschafft. Keine Angst, der Blastbeat kommt nicht zu kurz und der Old-School-Black kommt auch hier wieder schön hervor.

 

FUNERAL GRIMNESS ähnelt wieder sehr dem 1. Song der Platte, in dem man sich jetzt darüber streiten kann, ob es allmählich etwas fad wird oder ob das Konzept des Albums wunderbar fortgeführt wird. Diese Entscheidung fällt nicht schwer, wenn der Zwischenpart anfängt und somit wieder etwas Abwechslung reinkommt. Auch dieser Song lädt wunderbar zum Propeller ein.

 

Der vorletzte Song THE LAMENT fällt komplett aus der Reihe. Dieser Song ist ein Midtempo-Stück von der allerfeinsten Sorte! Keine Blastbeats, dafür Heavy Gitarren, welche mit den langsamen Drums und dem Gekeife und Gekreische begleitet werden. Absoluter Höhepunkt auf dieser Platte! Schade, dass dieser Song nicht schon früher kam.

 
MOTHER OF DEPRESSION ist der letzte Song und zerstört wieder einmal alles und lässt kein Stein auf dem anderen. Der rote Faden, welcher bei THE WORLD IN COFFINS gesponnen wurde, wird hier hervorragend wieder aufgenommen, ohne jedoch langweilig zu wirken.
Gerade als man denkt das wars und das Album ist fertig setzt nach einer kurzen Pause ein ruhiges Outro ein, welches wohl dafür sorgen soll, dass sich der Zuhörer wieder entspannt (Haha). Guter Abschluss einer geilen Platte!

 

Mein Fazit: Old-School-Black vom feinsten ohne langweilig zu werden, jedoch hätte man etwas mehr Abwechslung hereinbringen können. Dennoch eine sehr gute Platte, welche definitiv in keinem Platten-Regal der härteren Gangart fehlen darf.


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