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CD-Review

khors
Khors
"Night Falls Onto the Front of Ours"


Black Metal, Dark Metal, Depressive Black Metal, Melodic Black Metal, Pagan Black Metal

Autor Users

6

6

Release:

20.04.2015

Dauer:

43:37

Songs:

8

Label:

Candlelight Records

Albumtyp:

Full-Lenght

1. No Oaths No Tears No Knees
2. Dead Birds Valley
3. Following The Ways Of Blood
4. Night Falls Onto The Fronts Of Ours
5. 1664
6. For The Last Time
7. Slight Web Solitude
8. My Cossack Way

Night Falls Onto the Front of Ours

Geschrieben am von T.L. | 1340 mal gelesen


10

Die Ukrainer KHORS veröffentlichen mit NIGHT FALLS ONTO THE FRONT OF OURS ihr 6. Album im 13. Jahr ihres Bestehens. Die Produktion der Scheibe ist wie bei vielen Bands aus dem ehemaligen Ostblock ganz ordentlich, allerdings könnte sie noch ein wenig mehr Druck gebrauchen. Die Gitarrenarbeit ist klassisch aufgebaut. Eine verzerrte Rhythmusgitarre und eine fast permanent mit Hall unterlegte Leadgitarre, die sich gegenseitig unterstützen aber auch mal gerne stimmig gegeneinander spielen. Letztere sorgt auch für schöne Solos die in einem mittleren Tempo gespielt werden und sich damit immer sehr gut in den Song einbringen.

 

Das Schlagzeug bietet hier leider eher Standard und die Becken gehen teilweise, genau wie der Bass der zwar hier und da Akzente setzt, unter. Unterstützt wird die Instrumentenfraktion noch mit Keyboards, Streicher und Chöre vom PC. Dadurch und der Fakt, dass fast alle Songs im Midtempo gespielt werden, ist es kein Black Metal im eigentlichen Sinn. Der von der Band selbst gewählte Stil Dark Heaven Metal passt da schon eher.

 

Mit dem Gesang kommt dann auch schon der erste Kritikpunkt: die Mischung aus schreien und jaulen, ab und zu mal ein Grunzen, erinnert zu sehr an Niklas Kvaforth. Generell erinnert der Sound der Band zu sehr an Shining. Die Songs gehen auch gut ins Ohr, hängen bleibt dabei aber nicht viel. Auch beim Songwriting sind die Ideen schnell verbraucht und so klingt jeder Song, trotz meist instrumental gespielten Intros, irgendwie gleich. Da kann die durchweg düstere Stimmung nur minimal punkten.

 

Der größte Kritikpunkt betrifft allerdings die Band selbst. Der 2004 eingestiegene Drummer Khaoth ist Gründungsmitglied von HATE FOREST, die in der NSBM-Szene aktiv sind. Auch bei früheren Produktionen der Band sind Mitglieder von NOKTURNAL MORTUM, die trotz mehrfacher Dementierung einen zweifelhaften Ruf haben, als Gastmusiker gelistet. Hier muss jeder selbst entscheiden wie er damit umgeht. Fazit: ein gutes aber auch kurzweiliges Album, deren Schwächen in der Produktion und dem Sound liegen von doch recht begabten Musikern mit leider sehr zweifelhaften Nebenprojekten und Freunden. 6 von 10 Punkten.


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