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Konzertbericht

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Konzertbericht: 20 Jahre Eisregen

Konzertberichte

Ort:

Club From Hell, Erfurt Bindersleben

Datum:

18.12.2015

Uhrzeit:

ab 19:30 - 01:00 Uhr

Genre:

Dark Metal, Heavy, Black Metal

Preis:

VVK: 19€ AK: 22€

Eisregen
Hardholz
Kadavrik

Konzertbericht: 20 Jahre Eisregen

Geschrieben am von Swipal | 786 mal gelesen


Pünktlich mit dem beginn des ersten Liedes von Kadavrik betraten wir das jetzt schon stark gefüllte From Hell. Am Merch-Stand von Eisregen ging keine Nadel mehr zu Boden und viele Leute drängten sich um Klamotten der Südthüringer Band. Spätestens jetzt ist man körperlich und geistig angekommen, um fest zu stellen, dass die erste Band Ohrenbetäubend laut war, sodass die Höhen leider zu oft übersteuerten. Das war für meine Ohren ziemlich unangenehm und die Ohren sollten auch am darauffolgenden Tag noch klingeln. Sonst konnte man hier aber nicht meckern, die Jungs hatten spaß und haben sich sichtlich über den gefüllten und interessierten Saal gefreut. Musikalisch bewegte sich das ganze zwischen Black und Death Metal und man hatte Lust auf mehr.
Das Problem mit dem Sound wurde glücklicher Weise mit der zweiten Band behoben. Hier sollten nun Hardholz, die als DDR-Metal Kapelle bekannt waren, spielen. Kumpels meines Vaters meinten, dass man dieser Band früher auch gerne mal hinterher getourt ist, da es ja nicht allzu viele alternativen gab. Als die Band dann auf der Bühne war, konnte ich mir das gut vorstellen. Allerdings war der Sänger gefühlte 100 Jahre jünger als der Rest und richtiges DDR Metal feeling wie ich es mir erhofft hatte kam bei mir nicht auf. In einigen traurigen Gesichtern der älterern Metalfans konnte man das ebenfalls sehen.

Trotzdem hat die Gruppe Stimmung gemacht und durch ordentliche Leistungen an der Gitarre durchaus zu überzeugen gewusst. Leider konnte mich der Sänger auch stimmlich nicht weiter begeistern. Mein Geschmack war es jedenfalls nicht, aber einige Besucher waren sehr begeistert und deswegen möchte ich auch nicht weiter über die Gruppe urteilen.

Nun sollte der Headliner und Geburtstagskind auf die Bühne treten. 20 Jahre haben Eiregen nun schon auf dem Buckel und sie sind kein bisschen müde geworden. Der Sound war perfekt. Sowohl die alten Klassiker, als auch neue Lieder des aktuellen Albums “Marschmusik” wurden zum besten gegeben. Da man Geburtstag feierte gab es auch eine Torte, die liebevoll von einer eher leicht bekleideten Dame serviert wurde, einige teilten die Stücke, andere warfen sie umher oder aßen sie alleine auf. Doch die Geste war sehr lustig. Anschließend kam eine Stripshow mit einer doch sehr ansehnlichen Dame. Da haben sich Eisregen ja doch was einfallen lassen. Jetzt störte im Grunde nur eins und zwar die Masse an Menschen im Raum. Ich empfand es als unangenehm überfüllt. Doch die positive Seite daran ist, dass so Geld in den Laden kommt, der leider wieder einmal am Existenzminimum nagt und den es zu erhalten lohnt. Naja was soll ich noch groß zu Eisregen sagen, gute Setlist, nackte Haut, geiler Sound ja alles richtig gemacht und es war eine riesige Party.


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