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Konzertbericht

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Konzertbericht: Taake’s Stridens Hus Tour 2015

Konzertberichte

Ort:

Club From Hell; Erfurt, Bindersleben

Datum:

29.09.2015

Uhrzeit:

ab 19:30- 24:00 Uhr

Genre:

Black Metal, Doom/Stoner Metal

Preis:

VVK: 15€, AK: 20€

Taake
Krakow
Orkan

Konzertbericht: Taake’s Stridens Hus Tour 2015

Geschrieben am von Swipal | 730 mal gelesen


Wieder einmal hat es mich in den etwas von Erfurt abgelegenen Club From Hell geführt. Zum einzigen Deutschlandkonzert von Taake, Krakow und Orkan. Pünktlich zum Einlass 19:30 Uhr waren wir vor Ort. Ich muss zugeben, dass Dienstag ein eher ungewöhnlicher Tag für ein Konzert ist, aber glücklicherweise begann es auch Pünktlich, denn immerhin müssen viele ihre Bahn pünktlich erwischen und am nächsten Tag wieder arbeiten.

 

Also standen um 20 Uhr Orkan auf der Bühne. Das ganze begann ziemlich Atmosphärisch, um dann schnell in typisch dreckigem norwegischen Black Metal zu enden. Was mir sofort auffiel, war der wirklich sehr gute Sound. Die drei norwegischen Bands haben nämlich für ihre Tour eine Berliner Firma organisiert, die mit einigem technischem Equipment und Tontechnikern daher kam. Des Weiteren waren die Mitarbeiter des From Hell auch nicht untätig und ein paar Umbauten und etwas neue Bühnentechnik schmückten den Konzertraum. Jedenfalls konnten Orkan ziemlich gut die Stimmung anheizen, während sich das From Hell langsam füllte. Das besondere an Orkan war, dass sie ihr neustes Album live im Studio einspielten und genau dieses Album haben sie wieder gegeben.

 

Nach einer wirklich kurzen Umbaupause, die gerade dafür reichte, sich noch ein neues Getränk zu holen oder ein paar neue Platten zum Auto zu schaffen, begaben sich auch schon Krakow auf die Bühne. Mittlerweile war es voller und die Verwunderung war einigen Leuten ins Gesicht geschrieben, da es sich hier nicht etwa um Black Metal handelte, sondern um eine Mischung aus Doom und ziemlich hartem Stoner. Gesang wurde hier nur dezent platziert und wenn er platziert wurde, dann entweder als growlen oder als klarer Gesang des Gitarristen. Der Sound blieb weiterhin auf höchstem Niveau. Die Gruppe an sich hatte das Ansehen im Publikum erlangt und durch die langsame und schleppende Musik wurde die Stimmung auf Taake nur noch mehr angeheizt.

 

Nach der nächsten Umbaupause war es dann endlich so weit. Die Matadoren aus Norwegen betraten die Bühne. Das Publikum hatte Bock und es wurde schnell voll vor der Bühne. Nach einem kurzen Intro ging es dann endlich los. Mit voller Gewalt und Kraft begann Taake ihre Show. Es wurden alle Lieder gespielt die man hören wollte. Dann kam der Punkt an dem Myr angekündigt wurde. Da kam auch mein persönlicher Höhepunkt es Auftritts. Tatsächlich hatte man das erste Mal in Deutschland live das Banjo-Solo gespielt! Das Publikum war die ganze Zeit Feuer und Flamme und die Stimmung war super. Eins muss ich hier mal los werden. Ihr müsst eure beschissenen Handy Kameras nicht den ganzen Auftritt lang gezückt halten, nur um alles mit zu Filmen! Egal, man schien sich bewusst gewesen zu sein, dass es die einzige Deutschlandshow ist und Taake hat zwei ganze Stunden gespielt. Also alles in allem hat man von Taake alles gesehen was man sich nur vorstellen konnte und es war wirklich ein geniales Konzert.


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