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Konzertbericht

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Kvelertak & Mantar

Konzertberichte

Ort:

Musikzentrum Hannover

Datum:

28.06.2016

Uhrzeit:

ab 20.00 - 23:30

Genre:

Metal, Doom Metal, Black Metal, Hardcore Punk, Sludge, Hard Rock, Rock'n'Roll

Preis:

18 €

Kvelertak
Mantar

Kvelertak & Mantar

Geschrieben am von Szilard | 635 mal gelesen


Kvelertak ist definitiv eine Live-Band – jeder der sie einmal hat spielen sehen wird ihre enorme Bühnenpräsenz bestätigen. Als wäre das vergnügliche Spektakel, das die Norweger auf die Bühne bringen, nicht Grund genug ein Konzert zu besuchen, wurde mit Mantar nur eine Woche vor dem Gig spontan einer der heißesten deutschen Acts der letzten Jahre als Support bestätigt.

 

Mantar
Was die Jungs aus Bremen zu zweit auf die Bühne bringen ist wirklich erstaunlich! Man bekommt den Eindruck, hinter dem Banner würden noch mindestens zwei weitere Musiker stehen, denn nicht nur dass das Fehlen eines Bassisten sich kein bisschen bemerkbar macht – der Sound wäre sogar für eine Dreier-Combo überraschend fett! Dazu kommt die mitreißende Dynamik zwischen den beiden, die sich beim Auftreten Oberkörper frei gegenüber stehen (bzw. sitzen), immer wieder Blickkontakt zueinander suchen und miteinander interagieren. Die Songs vom neuen Album „Ode to the Flame“ (2016), die ein Drittel der Setlist ausmachen, kommen dabei ebenso gut an wie die alten – spätestens bei „Era Borealis“ grölt auch der Letzte mit. Als neuntes und letztes präsentieren Mantar ihr Aushängeschild „White Nights“ und hinterlassen neben einer Menge Schweiß und Spucke auf der Bühne eine Stimmung im Saal, die aufgeheizter kaum sein könnte. Diese Band ist ein Hauptact!

 

Kvelertak
Nach einer kurzen Pause ist der Saal noch deutlich voller als zuvor. Und dann stehen auf einmal dreimal so viele Leute auf der Bühne wie vorher – einer davon mit Eulenmaske und freiem Oberkörper – und machen melodischen Krach bei dem die Luft brennt! Die Eulenmaske verschwindet zwar nach dem ersten Song, doch die Energie im Raum bleibt, und wer von Mantar nicht noch völlig verschwitzt und aufgekratzt ist, der ist es jetzt ganz sicher! Die Hälfte des Saales ist Moshpit, sowohl Sänger als auch Publikum stagediven und bei „Blodtørst“ gibt es sogar eine kleine Wall of Death – was für ein Clubkonzert, da kommt Festival-Feeling auf! Auch wenn auch hier die Songs vom neuen Album „Nattesferd“ (2016) sehr gut angenommen werden sind es vor allem die alten Hits, die die Menge zum ausrasten bringen. Als am Ende „Kvelertak“ gespielt wird, wird deutlich, dass das Publikum problemlos noch einmal sechzehn Songs durchmoshen könnte. An einem Dienstagabend in einer verhältnismäßig kleinen Location so eine Stimmung aufkommen zu lassen ist wirklich eine Leistung, die deutlich macht, welches Potential diese Band birgt. Und auch wenn man den Saal klebrig von all dem Schweiß und umherschwappenden Bier und übersät mit blauen Flecken verlässt: Ein rundum gelungener Abend!


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