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Konzertbericht

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Marduk’s Frontschwein: 2015 Part III

Konzertberichte

Ort:

Club From Hell, Erfurt Bindersleben

Datum:

11.10.2015

Uhrzeit:

ab 18:00 - 22:45 Uhr

Genre:

Thrash Metal, Black Metal

Preis:

Abendkasse: 22€

Marduk
SVART CROWN
Crest of Darkness
Cvinger
Bio-Cancer

Marduk’s Frontschwein: 2015 Part III

Geschrieben am von Swipal | 813 mal gelesen


Am Sonntag ging es schon um 17 Uhr für uns los und schnell in die Straßenbahn nach Bindersleben. Die Meisten in der Bahn waren sich einig – Marduk ist das Highlight des Abends. Um 18 Uhr ging es dann auch pünktlich mit der griechischen Thrash Metal Band “Bio- Cancer” los. Die vier Jungs haben alles gegeben und das Publikum gut einheizen können, bereits jetzt war es schon recht voll. Wildes Geknüppel und Geschrei von der Bühne machten gut Laune auf den Abend und das ging wohl einigen so. Dennoch schien die Black Metal Elite nicht begeistert von der eher untypischen Vorband, aber der Thrash war okay und es gab nicht viel zu meckern. Man merkte schon, dass es Sonntag war und man hier einen festen Zeitplan einhalten wollte.

 

Der zweite Akt des Abends war nun “Cvinger”. Eine gute Mischung aus Black und Deathmetal, wobei mir die Stimme anfangs gar nicht zugesagt hat. Nach ein paar Liedern schien die Gruppe warm geworden zu sein, wodurch man fortan gesanglich auch bessere Töne geboten bekommen hat. Nun war klar in welche Richtung es geht. Mit “Crest of Darkness” betraten drei etwas ältere Herren die Bühne. Der Sänger und gleichzeitige Bassist der Band erinnerte mich sehr stak an Ozzy. Doch die Band hatte Spaß, es war ein recht melodisch gehaltener Black Metal mit viel Synthesizer und einem wirklich ordentlichen Gitarristen, der alles andere als typischen BM machte. Hier wurde ein Solo an das nächste geballert. Das From Hell schien immer voller zu werden und ich rede hier nicht nur von der Personenanzahl, aber die Stimmung war gut und ausgelassen. “Svart Crown” die sich für mich als die heimlichen Headliner herausstellen sollten, bauten alles auf. Und das war wirklich astreiner Back Metal, der auch technisch keine Wünsche offen ließ. Der Sound war während des ganzen Abends durchgängig vollkommen in Ordnung.

 

Und nun sollten Marduk die Bühne betreten. Abient Sounds durchhallten das From Hell. Die Soundkulisse hätte auch gut und gerne ein Schützengraben sein können, aber das war ja auch mehr als passend. Leider haben sich Marduk eine gefühlte Ewigkeit (mehr als 20 Minuten) feiern lassen, bis sie endlich mal die Bühne betraten. In dieser Zeit haben sich außerdem recht unangenehme “Fanchöre” gebildet, die besser zu einem Kreisliga- Spiel gepasst hätten als zu einem Black Metal Konzert. Aber als Marduk dann endlich anfingen war die Stimmung perfekt. Mit dem Eröffnungslied der Frontschwein CD begannen die Herren auch das Konzert und es wurde ein Klassiker nach dem anderen raus geballert. Sehr nervig waren allerdings die oft zu langen Pausen zwischen den Liedern. Dennoch hat man Marduk erwartet und auch Marduk bekommen, mir war es ein Fest! Ich muss mal wieder ein Lob an die Organisation aussprechen: keine langen Wartezeiten an der Bar, die Bands haben pünktlich gespielt und auch nicht allzu lange. Man konnte locker eine der drei letzten Bahnen und auch noch ein paar Züge vom Erfurter Hauptbahnhof aus nehmen.

 

Also bis zum nächsten mal im From Hell!


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