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CD-Review

Mavorim
Mavorim
"Heimkehr"


Black Metal

Autor Users

9

10

Release:

06.03.2016

Dauer:

39:48

Songs:

8

Label:

Narbentage Produktionen

Albumtyp:

Demo

Limitiert:

66

1. Heimkehr (Intro)
2. Was auf Erden wandelt
3. Entgleise aller Menschlickeit
4. Kein Licht
5. Rast
6. Im Sterben vereint
7. Träume
8. Aufbruch (Outro)

Heimkehr

Geschrieben am von Cernunnos | 811 mal gelesen


10

HEIMKEHR nennt sich die Demo des Einzelkämpfers P.H. und seinem Black Metal-Projekt MAVORIM, welche bereits 2014 fertiggestellt und im März 2016 in einer Limitation von 66 Stück stilecht auf Tape über Narbentage Produktionen veröffentlicht wurde. Acht Titel präsentiert uns der Wahlniedersachse bei einer beachtlichen Spielzeit von rund 40 Minuten – beachtlich, weil kein Track dem anderen gleicht.

 

Das gleichnamige Intro der Demo ist rein synthetischer Natur und schmeißt uns nach gut eineinhalb Minuten bereits in den nächsten Song.

 

WAS AUF ERDEN WANDELT startet eher mittelschnell, dennoch aggressiv. Der Gesang tut sein übriges, um P.H.’s Hass an allem Menschlichen Ausdruck zu verleihen. WAS AUF ERDEN WANDELT ist eine gute Mischung aus Midtempo und Blastbeat-Passagen und macht gespannt auf die restlichen Tracks.

 

ENTGLEISE ALLER MENSCHLICHKEIT ist ein klassischer Black Metal-Song, dem es an nichts fehlt. Blastbeats wechseln sich mit Midtempo-Passagen und das Riffing ist simpel, aber durchdacht. Etwas verstörend ist der knallharte Break nach circa fünf Minuten, bei dem ENTGLEISE ALLER MENSCHLICHKEIT mit dem anfänglichen Intro von Neuem beginnt.

 

KEIN LICHT startet schnell und aggressiv und ist ebenfalls ein solider Black Metal-Track, der nach etwa einem Drittel der Spielzeit mit einem Riffing gebremst wird, welches genauso gut bei Freunden des DSBM Anklang finden sollte. In KEIN LICHT verwendet P.H. das erste Mal eine Lead-Gitarre, die allerdings in den vorherigen Tracks nicht gefehlt hat, hier aber die düstere Atmosphäre dieses Songs noch ein mal deutlich nach oben katapultiert. Die Texte sind nur schlecht zu verstehen, denn der Gesang ist etwas zu leise. Einzelne Fragmente kann man aber verstehen.

 

RAST ist ein Instrumental-Track, bei dem gänzlich auf Gitarrengeklimper verzichtet wird. Lediglich ein schriller Synthesizer-Sound mit Ohrwurm-Charakter untermalt mit Gewitter-Samples zeichnet RAST aus. Wird eine Rast benötigt? Ich denke nicht. Also weiter im Text…

 

IM STERBEN VEREINT beginnt mit einem eingängigen Riffing, welches sich durch den gesamten Song zieht. Das erste Mal ist der gesamte Text zu verstehen und das sind keine leeren Phrasen. P.H. versucht sich als letztes ein mal an klarem Gesang, was wirklich sehr gut zu diesem Track passt. Für mich ist IM STERBEN VEREINT einer der besten Songs, der je geschrieben wurde und auch der Stärkste auf dieser Demo.

 

TÄUME könnte ebenso gut ein DSBM-Track sein…anfangs, denn nach einem recht langsamen Intro mündet TRÄUME wieder in einen schnellen, typischen Black Metal-Track. Leider ist auch hier der Gesang wieder nur als ein ”Flüstern” wahrzunehmen. Einzelne Passagen sind wieder recht gut zu verstehen, wie zum Beispiel der Refrain. In diesem Song wird ebenfalls eine eingängige Lead-Spur verwendet, der Herr versteht es offensichtlich, Melodien zu erzeugen, die sich einem in den Kopf setzen.

 

AUFBRUCH ist der letzte Song dieser Demo und besteht aus dem selben Synthesizer-Sound wie HEIMKEHR und RAST. Dennoch ist AUFBRUCH völlig anders, sodass ein wiederholter Einsatz dieses Mittels keinesfalls langweilig kling.

 

Fazit: P.H. hat mit HEIMKEHR ein geniales Werk geschaffen und ist wirklich empfehlenswert. Einziger Minuspunkt ist die teilweise zu zaghaft wahrnehmbare Stimme. MAVORIM sollte in Zukunft auf jeden Fall im Auge behalten werden.


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