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CD-Review

109294
Misanthropia
"Rise of Necropolis"


Atmospheric Black Metal, Black Metal, Dark Metal

Autor Users

6

0

Release:

18.02.2006

Dauer:

42:13

Songs:

7

Albumtyp:

Full-Lenght

1. World's Demise
2. Yedina
3. Nocturnal Conspiracy
4. Misanthropia
5. Death March
6. Pure Haunting Breed
7. Darkness Thriuph

Rise of Necropolis

Geschrieben am von Swipal | 1004 mal gelesen


10

Misanthropia ist eine holländische Black Metal Band. Auf die Gruppe bin ich durch einen Auftritt im Little Devil in Tilburg gestoßen, die dort als Vorband von Nattas spielten. Es handelt sich hierbei um Atmospheric Black Metal.

 

Die CD Rise of Necropolis erschien schon 2006 und war das Erstlingswerk der Gruppe. 2010 erschien dann auch ein zweites Album und das dritte ist gerade in Arbeit.Was mir als Erstes auffällt ist das, vor allem für die erste CD, außerordentlich schön gestaltete Booklet. Das Artwork ist dem Genre typisch düster gehalten, aber dennoch ist es nichts, was man alltäglich im Black Metal sieht.

 

Das erste Lied erinnerte mich anfangs stark an älteren thüringer Pagan Metal, was aber schnell verflogt. Das Werk arbeitet viel mit einem Synthesizer, das im nahezu gesamten Werk aufgezeigt wird. Dazwischen finden sich dann die anderen Instrumente ein. Gesanglich ist es sehr Black Metal typische. Was dieses Werk aber wirklich interessant macht, sind die ungewöhnlichen Zwischenparts, wie z.B. sehr der arabisch klingende Part im zweiten Lied. An vielen stellen klingt das Werk sogar recht Folk lastig, eben durch den Sythie.

 

Dabei fällt auf jeden Fall der Song Nocturnal Cinspiracy auf. Die Jungs versuchen hier in jedem Lied etwas Neues einzubauen, was ihnen auch meistens gelingt. Auch legt man viel Wert auf einige stilistische Wechsel innerhalb der Lieder. Leider muss ich zugeben, dass das Drum an eingen Stellen, recht schlecht abgenommen wurde. Aber wenn man im Hinterkopf behält, dass man es hier mit der ersten CD der Gruppe zu tun hat, geht das schon klar. Wir alle wissen schließlich, was in den Untiefen des Black Metals an schlechten Produktionen lauern und da möchte ich diese CD nicht unbedingt einordnen.

 

Das Album hat schon das ein oder andere Schmuckstück parat, wie beispielsweise den fünften Song, der mich sehr an den Black Metal der 90er erinnert. Generell nimmt man gegen Ende der CD mehr Abstand von den zuvor allgegenwärtigen Syntheziser-Klängen.

 

Das letzte Lied “Darkness Triumph ist auch auf der Rückseite der CD etwas ausgegraut – warum? Man hört hier eine akustische Gitarre spielen, die an keiner einzigen Stellen im Album bisher aufgetreten ist. Der Herr, der hier die Saiten zupft versteht jedenfalls etwas vom Spiel der klassischen Gitarre. Ein sehr gelungener Ausklang für dieses Werk.

 

Fazit. Warum von mir 6 Punkte? Der Sound könnte stellenweise etwas besser abgenommen sein. Des weiteren bin ich kein Fan von Synthesizern, die Gruppe bekommt dadurch auf diesem Album einen harten Dark Metal Einschlag. Live haben die Jungs davon recht wenig benutzt. Aber das ist nur meine Meinung, wer sich damit abfinden kann und auch mal den Untergrund aus anderen Ländern kennen lernen will, der kann Misanthropia ohne Probleme eine Chance geben. Das Album hat definitiv seine Momente aber es konnte mich nicht über die ganzen 42 Minuten fesseln. Ich denke das rechtfertigt eine Bewertung von 6 Punkten.


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