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CD-Review

7320470085332
Nattas
"Inde Deus Abest"


Black Metal

Autor Users

7

0

Release:

02.07.2007

Dauer:

37:45

Songs:

10

Label:

Emrinc Records

Albumtyp:

Full-Lenght

1. Human?
2. Crimson Coloured Faces
3. Forever Damned
4. Where Is Your God?
5. Stillborn
6. Darkest Hours
7. Eraser
8. Bloodline
9. Black Death
10. Dynamics of Pain

Inde Deus Abest

Geschrieben am von Swipal | 866 mal gelesen


10

Nun ja, da denkt man, dass es einem mal gegönnt wird, zwei Wochen in Holland seinen Urlaub zu verbringen, fernab von lauter Musik und den immer gleichen Gesichtern – falsch gedacht. Unweit von meiner Bleibe befindet sich das “Little Devil Tilburg”, eine Metal- Kneipe wie sie im Buche steht. Nahezu 100 Biersorten und das passende Ambiente verlocken sich durch die Karte zu testen. Doch nicht nur betrinken steht hier auf dem Plan, sondern auch regelmäßige Konzerte. So traf ich auf Nattas, eine schwedische Death Metal Band die live ordentlich los legt und sich vor allem mit ihrem Gitarristen rühmt, der nebenbei bemerkt derselbe Herr ist, der auch die Klampfe bei King Diamond zupft. Also schwedischer Death Metal mit bekannten Musikern, ob sich das auch auf CD so gut anhört, werde ich in den nächsten Minuten herausfinden.

 

Das Album ist nicht direkt dem klassischen Death Metal einzuordnen und an vielen stellen findet man Black Metal typische Riffs. Dazu kommt der sehr melodische/rockige Charakter. Wer schon einmal die Band Vermin gehört hat, wird wissen was genau ich meine. Stimmlich bewegt sich das ganze zwischen Thrash und Death Metal, aber man kann sich trotzdem sicher sein, dass hier ordentlich geprügelt wird!

 

Und schon das erste Lied “Human?” haut ordentlich rein, schnelle Drums und harte Riffs, dazu eine Stimme die dem Thrash Metal sehr ähnelt. Die Qualität der Aufnahme ist ok, die Drums hätte man vielleicht besser abnehmen können, aber trotzdem ist das ganze auf jeden Fall hörbar. In den Topf wirft man dann noch ein Gitarrensolo und fertig ist ein solider Death/Thrash Metal.

 

Das nächste Lied klingt dann schon wieder etwas mehr nach Black Metal auf technisch recht hohem Niveau, jedenfalls die Gitarre. Das ganze hat aber definitiv “Mosh” potenzial! Man kommt dann in der Mitte des Liedes wieder auf die eher trashigen Parts zurück.

 

Lied vier wird durch eine Frauenstimme im Hintergrund interessant. Das ganze Lied klingt im Gegensatz zum bisher gehörtem sehr episch.

 

Hier auf jedes Lied einzugehen würde den Rahmen sprengen, was aber nicht heißen soll, das dieses Werk langweilig ist. Man versucht hier stilistische Merkmale von Death, Thrash und Black Metal zu verbinden, was auch geschafft wird. Das Konzept dahinter klingt nicht nur gut, es macht auch beim Zuhören Spaß. Jedes Lied hält eine andere kleine Überraschung bereit und auch Leute, die ausgefallene Vocals wollen kommen hier auf ihre Kosten, da sich der Sänger auch an mehrerern Stielen bedient. Ein solides Album, was sicher jedem Death Metal und Thrash Metal Fan zusagen wird. Es ist nichts, was die Musik völlig neu definiert oder neu erfinden lässt, aber es hält was es verspricht. Außerdem ist die Musik technisch einwandfrei! Also die Herren an den Instrumenten wissen, was sie tun!


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