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Album des Monats: Juli 2016

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Nebelgrund
"Die Reise"


Atmospheric Black Metal, Black Metal, Pagan Black Metal

Autor Users

8

9

Release:

10.03.2016

Dauer:

42:09

Songs:

7

Label:

Winterwolf Records

Albumtyp:

Full-Lenght

1. Die Reise (Kapitel I)
2. Frei (Kapitel II)
3. Der letzte Weg (Kapitel II)
4. Erwachen des nordischen Borns
5. Blutfehde
6. Das Märchen der Sterne
7. Und ich träumt von Freiheit

Die Reise

Geschrieben am von Cernunnos | 818 mal gelesen


10

Das Projekt Nebelgrund existiert bereits seit 2013 und verzeichnet in seiner musikalischen Laufbahn neben der 2014er Demo DIE MEAR VON LICHT UND DUNKEL das 2016 erschienene Album DIE REISE, welches nach zwei Jahren Entstehung mir nun hier vorliegt. Erschienen ist das Ganze über Winterwolf Records und beinhaltet sieben Stücke. Den Anfang macht der gleichnamige Track DIE REISE, das erste von drei Kapiteln, welcher nach einem depressiven Clean-Intro sein Tempo steigert und dieses bis zum Schluss beibehält. Trotz des absolut unverständlichen Gekeifes ist DIE REISE doch ein guter Opener.

 

Das zweite Kapitel trägt den Namen FREI, welches mich am meisten überzeugt hat. Der Track erinnert stark an alte BERGTHRON-Songs – damals, als die noch gut waren Die Riffs sind simpel aber effektiv, die Drums sind treibend und die Mischung aus Geschrei und Clean-Gesang machen den Song für mich zu einem der Stärksten auf diesem Album. Hut ab. Kapitel drei, DER WEG, startet ebenfalls mit einem düsteren Clean-Gitarren-Intro und besteht gefühlt nur aus drei Riffs, die jedoch mit Synthesizer-Sounds gut unterlegt sind. Die monotonen Drums verleihen dem Song bis zur Hälfte eine gewisse schwere, die einem allerdings mit fortschreitender Spieldauer genommen wir. Unterlegt wurde der Track nämlich mit ausgelutschten Herr der Ringe-Sprachsamples, die man auf jeder X-ten Platte hören kann, was ich schade finde, denn DER WEG hat echt Potenzial. Damit wären auch schon die ersten drei Kapitel abgehakt.

 

Weiter geht’s mit ERWACHEN DES NORDISCHEN BORNS, was tatsächlich im Intro die Anzeichen macht, ein Pagan-Track zu werden. Jedoch mündet das Intro ebenfalls in ein schwermütiges Riffing mit stupidem Gekeife – was aber keinesfalls schlecht ist. Allerdings hört man hier das erste Mal wirklich den Drumcomputer heraus, was, gerade bei den Blastbeats, eher störend als passend klingt.

 

Der fünfte Track, BLUTFEHDE, startet schnell und blastbeatlastig, allerdings wurde hier wieder kein Wert auf authentisches Drumming gelegt, was sehr schade ist, denn der Riff ist echt gut.

 

Bei DAS MÄRCHEN DER STERNE, dem vorletzten Track dieses Silberlings, stimmt allerdings wieder alles: einfallsreiche Songstruktur untermalt mit monotonem Gekreische – grundsolide! Einziges Manko: leider wurden sich keine Gedanken über ein passendes Ende gemacht. Der Song endet abrupt.

 

UND ICH TRÄUMT VON FREIHEIT fungiert hier als Outro der Platte und macht seinem Namen alle Ehre. Melancholisches Geklimper unterlegt mit einem Brei aus übersteuerten Gitarrensounds. Allerdings auch hier ein zu rasches und abruptes Ende.

 

Fazit: Nebelgrund liefert hier alles in allem ein solides Werk ab, welches trotz kleiner Mängel hier und da doch überzeugt. Die Enden der Tracks sollten meiner Meinung nach in Zukunft vielleicht nicht so vernachlässigt werden, aber das ist eventuell auch Geschmackssache. Fans von altem BERGTHRON-Material sollten definitiv mal reinhören.


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