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Tipp der Redaktion

NW
Necrotic Woods
"The Nameless Dark"


Black Metal, Doom Metal

Autor Users

8

10

Release:

20.03.2015

Dauer:

47:58

Songs:

10

Label:

Bret Hard Records

Albumtyp:

Full-Lenght

1. 01:17
2. Life Is on the Wane
3. Godless
4. The Indifferent Sun
5. A Hundred Ropes
6. The Nameless Dark
7. Oneiric
8. Blood and Ashes
9. Langour
10. A Funeral Shroud Cast upon the Late World

The Nameless Dark

Geschrieben am von Cernunnos | 794 mal gelesen


10

Die fünf Herren um NECROTIC WOODS liefern uns mit THE NAMELESS DARK die zweite Veröffentlichung in ihrer mittlerweile Zwölf Jahre andauernden Bandgeschichte. THE NAMELESS DARK ist bereits 2015 über das Kölner Label Bret Hard Records erschienen und beinhaltet zehn Stücke.

 

Den Anfang macht 1:17, welcher als Intro fungiert und außer dramatischen Paukenschlag unterlegt mit Synthesizer-Sound nicht viel mehr zu bieten hat. Muss er auch nicht, denn das reicht völlig aus, um den nächsten Track einzuläuten.

 

LIFE IS ON THE WANE startet schwermütig und mündet nach kurzer Zeit in einen Thrash Metal – lastigen Song, dem Sänger Thorn durch seinen facettenreichen Gesang noch einmal mehr Ausdruck verleiht. LIFE IS ON THE WANE bietet eine gelungene Abwechslung zwischen aggressiven Thrash – Elementen und düsterem Black Metal – Parts. Das Tempo wird zwischenzeitlich so dermaßen heruntergerissen, sodass hier und da sogar Hardcore – Passagen zur Geltung kommen – nur deutlich besser und ausgefeilter gespielt.

 

GODLESS beginnt schnell und aggressiv und wird nach kurzer Spieldauer von einem eher doomigen Riff gebremst. Auch in diesem Stück werden wieder viele Genres vereint. Black Metal Passagen reihen sich an Thrash – Elemente, Doom – Kram paart sich mit Hardcore – Parts. Und über allem liegt eine Atmosphäre, die einem den Endzeitgedanken ins Hirn treibt.

 

Das vierte Stück trägt den Namen INDIFFERENT SUN und ist im ersten Viertel ein straighter Mid-Tempo – Track, bevor er in einen schnellen Black Metal – Song übergeht. Diese Prozedur wiederholt sich stetig. Der Gesang ist sehr gut zu verstehen und fügt sich auch hier gut in das Gesamtbild des Stücks.

 

Gerade die Bassdrum in A HUNDRED ROPES klingt trotz langsamerer Spielweise mächtig und böse. Das Riffing ist auch wieder sehr doomig, allerdings wird der doomlastige Eindruck wieder von den aggressiven Schreien von Sänger Thorn zu Nichte gemacht. Ein sehr gutes Zusammenspiel der verschiedenen Genres.

 

Der Titeltrack dieses Albums beginnt auch wieder langsam und schleppend und wird von einem recht langsamen Blastbeat abgelöst. THE NAMELESS DARK ist der erste bodenständige Black Metal – Track auf dieser Scheibe und wird von meinem Favoriten abgelöst.

 

ONEIRIC ist eine beeindruckende Mischung aus Black – und Thrash – Elementen und in der ersten Hälfte sehr treibend. Gebremst wird das Ganze wieder durch eine langsame Hardcore – Bridge, die wieder einen schnellen und aggressiven Part eröffnet. ONEIRIC ist in meinen Augen der stärkste Track auf dieser Platte.

 

Auch bei BLOOD AND ASHES bleiben NECROTIC WOODS ihrem anfänglich zelebriertem Stil treu und liefern eine gute Black – Thrash – Mischung, die sich durch den gesamten Song zieht. Auch hier kann Sänger Thorn wieder mit seinem verständlichen Gesang punkten.

 

LANGUOR ist mit knapp neun Minuten der längste Track dieses Silberlings und startet wieder mit Doom – Riffs a la Electric Wizard. Der Track wird auch mit fortlaufender Spieldauer nicht wesentlich schneller, was zur Abwechslung mal recht erfrischend ist. Die schwermütige Atmosphäre wird durch den gut durchdachten Text untermalt und noch einmal betont.

 

Den Abschluss macht A FUNERAL SHROUND CAST UPON THE LATE WORLD, bei dem ebenfalls mit Tempovariationen nicht gegeizt wird.

 

Fazit: Außer, dass die Begriffe ”Darkness” und ”Cold and Dark” in meinen Augen etwas zu oft fallen, gibt es an THE NAMELESS DARK nicht viel mehr auszusetzen. Das Zusammenspiel der Herren ist gekonnt, hier sind definitiv keine Amateure am Werk. Wer auf einen Mischmasch aus vielen verschiedenen Genres untermalt mit einer düsteren Atmosphäre steht, sollte auf jeden Fall mal reinhören.


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