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Tipp der Redaktion

pestnebel_nachtwelten
Pestnebel
"Nachtwelten"


Black Metal

Autor Users

8

7

Release:

18.08.2016

Dauer:

43:30

Songs:

9

Label:

Black Blood Records

Albumtyp:

Full-Lenght

Limitiert:

keine Angaben

1. Aufbruch der Nacht
2. Mein ist der Untergang
3. In Unholy Unity
4. A Ride Through The Coldlands
5. Ascension
6. Tragedies Upon The Lost Kingdom
7. Eden in Dunkelheit
8. Nachtwelt
9. In ewiger Nacht

Nachtwelten

Geschrieben am von Invidia | 1049 mal gelesen


10

Mit dem frischen Werk, welches auf den Namen “Nachtwelten” getauft und über Black Blood Records in einem dünnen Folien-Tray, jedoch dennoch mit hochwertigem Booklet veröffentlicht wurde, führt Pestmeister Tairach im vierzehnten Jahr des Bestehens seine Schlachtenformation erneut ins Feld. Unterstützt wurde er dieses Mal unter anderem von Skjeld, welcher seines Zeichens Frontmann von Heimdalls Wacht ist und neben Bassspuren auch hervorragende stimmliche Schützenhilfe im namensgebenden und einem weiteren Titel leistet.

 
Geboten wird, wie von dieser Horde auch nicht anders erwartet, rohes, schnelles und melodisches Schwarzmetall mit klarer skandinavischer Kante.
Nach kurzer, von Regen- und windesrauschen umspielter Einführung in die Thematik, schlägt einen auch eben dieses oben genannte mit dem “Anbruch der Nacht” eines kalten Windes gleich entgegen, lässt den geneigten Hörer nach einer knappen Minute kurz durchatmen, nur um ihn dann mit den ersten Takten von “Mein ist dein Untergang” einem Orkan gleich umzufegen. Ein gewollt räudiger Sound schafft es hier, im Gegensatz zu anderen kürzlich erschienenen Silberlingen vergleichbarer Künstler, trotz allem immens druckvoll zu erscheinen.

 
Der eingangs großartigen Dramaturgie folgen mit “In Unholy Unity” und “A Ride Through the Coldlands” Blast-Schlachtfeste, welche auch gut und gerne aus der Feder von Fenriz und Nocturno Culto in ihren besten Tagen hätten stammen kommen. Zuletztgenannter Titel gleitet dabei angenehm regelmäßig in epische mid-tempo-Parts ab,trumpft sogar gen Ende mit einem kitschfreiem Solo und sorgt für willkommende Abwechslung. Es folgt übergangslos “Ascension”,welches sich musikalisch eher als Preludium und Abgesang des Vortitels versteht.

 
Nach mittlerweile sehr bekannt klingender Verschnaufpause wird mit “Eden in Dunkelheit” erneut der dichte Klangteppich der Hörerschaft entgegengeschmettert und im letzten Viertel mit einer epischen Passage und Wah-Effekt in der Klampfe garniert. Der nachfolgende Titel gestaltet sich (leider auch im Intro) identisch.
Das vorletzte, gewiss auch dem Gesamtwerk seinen Titel gebend, “Nachtwelt” getaufte Stück kommt mit einem sehr im Ohr hängenbleibendem eigenständigen Intro herangeschlichen, um dann in eine von dieser Schlachtenformation herrlich perfektionierte Raserei auszuarten und gen Ende wieder oben genanntem Schema zu folgen. Raw-BM, wie er im Jahre 2016 klingen sollte, auch wenn kompositorisch in Sachen Strukturvarianz gewiss mehr davon angenehm gewesen wäre.

 
Die “Endlose Nacht” beschließt als hypnotisches Instrumentalwerk die nunmehr zehnte Veröffentlichung der Horde Pestnebel und lässt die Reise in den Nachtwelten mit Regengeräuschkulisse enden wie sie knapp 43 Minuten zuvor begann.

 
Das Werk bildet in der Linie der bisherigen Veröffentlichungen Pestnebels eine konsequente Weiterentwicklung, ohne dabei dem Stil und den Wurzeln untreu zu werden. Kenner der Horde können bedenkenlos zugreifen und geneigten Hörern von rohem Schwarzmetall skandinavischer Natur sei der Silberling sehr empfohlen!


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