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CD-Review

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Schlammblut
"May I Suffer"


Black Metal

Autor Users

6

4

Release:

01.10.2016

Dauer:

19:14

Songs:

9

Label:

Self Produced

Albumtyp:

EP

Limitiert:

25

1. May I Suffer
2. Home
3. Opium
4. Grim Ghosts
5. Ov Rage
6. Incarcerated
7. Forever Under
8. A Blast From The Past (CD exklusiv)
9. Curses (2014) (CD exklusiv)

May I Suffer

Geschrieben am von Architeuthis | 960 mal gelesen


10

May I Suffer, die Debut-EP von Schlammblut, klingt nicht nur roh und Hasserfüllt. Nein, die knapp 20-Minütige Platte kommt auch in recht roher Optik daher. Das Cover, das in der CD-Version beigefügt halbverbrannte Zusatz Artwork und auch die CD selbst fügen sich gut in den auf der Bandcamp-Seite propagierten “Hate. Spawned in Germany.” ein.

 

Die EP-Beginnt mit Intro aus Störgeräuschen und Inteferenzen und geht dann hart über in klassichen Black Metal. Verzerrte Gitarren ohne Schnörkel, harte Riffs und ein misanthroper Gesang, der die schwer verständlichen Texte speit.

 

Während “Home” noch diesem Schema folgt und sich an den Wurzeln des Black Metal orientiert wird es mit “Opium” etwas spannender. Der einstieg mit clean gepickter Gitarre wird zu einem langsam getragenen Doom-Riff. “Grim Ghosts” ist wiederum ein Instrumental-Stück, das mit einem stimmigen Sprach-Sample eingeleitet wird. Knapp zwei Minuten langsame verzerrte Riffs, die ich mir auch gerne länger angehört hätte. Danach wird in “Ov Rage” ein wenig mit der Lead-Gitarre experimentiert was an einigen Stellen auch hervorragend funktioniert. Nach “incarcerated”, einem kurzen Song der nur aus einer clean gepickten Gitarre und einer Drumspur besteht, kommt mit “Forever Under” auch schon mein persönliches Highlight des Albums. Die Drumspur ist hier durch Industrial/Noise-Elemente berreichtert und auch der Gesang kommt mir ein wenig “hasserfüllter” vor.

 

Auf der uns vorliegenden CD-Version der EP sind noch zwei zusätzliche Songs enthalten. “A Blast From The Past” orientiert sich ähnlich wie “Home” wieder am klassischen Black Metal. Hier gibt es von seiten der Gitarre und Drums keine Experimente. “Curses (2014)” wirkt mit einem stampfenden Schlagzeugbeat zunächst ein wenig zu punkig für eine Black Metal EP. Das kurze Gesangssolo holt den geneigten Hörer aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Uns wurde Black Metal versprochen und den bekommen wir auch geboten.

 

In seiner Gänze ist “May I Suffer” ein recht gutes Debut, das nicht nur zeigt das Saturn, der Kopf hinter Schlammblut, sich darauf versteht rohen, klassischen Black Metal zu komponieren. Nein, er weiß auch mit anderen Elementen zu arbeiten und so eine recht abwechslungsreiche EP zu produzieren. Wo wir auch bei meinem größten Negativaspekt der Platte wären: Der Produktion. Hier hätte man mit etwas besserer Technik noch viel rausholen können. Die Gitarren klingen verwaschen und wie bereits angemerkt gehen auch die Vocals etwas unter. Ich spreche Saturn aber definitiv weiteres Potential zu, welches er bei der nächsten Scheibe hoffentlich noch weiter ausschöpft.

 

-Architheutis


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