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Konzertbericht

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Totenweihe Ettlingen 2015

Konzertberichte

Ort:

Specht in Ettlingen

Datum:

17.01.2015

Uhrzeit:

ab 18.00

Genre:

Black Metal

Preis:

8€

Pesttyrann
Carn Dûm
Zerfall
Unlight

Totenweihe Ettlingen 2015

Geschrieben am von Arkas | 2243 mal gelesen


Pesttyrann

1 PesttyrannZu Beginn startet die Totenweihe in Ettlingen mit Pesttyrann. Die Location ist um einiges größer als erwartet und die Bierpreise billig. Die ersten Leute haben sich schon in der kleinen Halle versammelt, scheinen jedoch noch ein wenig schüchtern zu sein und schauen sich die ganze Show gelassen von hinten an. Als erste Band des Abends hat man es ja bekanntlich nicht ganz so einfach, trotzdem lassen sich die Jungs nicht von der noch dünn besiedelten Meute beirren. Nicht zu überhören ist der eigene Fankreis der Band, die sichtlich Spaß daran haben mit ihren Kollegen von Pesttyrann zu feiern. Alles in Allem liefern die Jungs von Pesttyrann eine solide Leistung. Über die Band lässt sich im Nachhinein leider nur wenig in Erfahrung bringen, da sie weder über eine Internetpräsenz verfügen, noch etwas über sie berichtet wird. Vielleicht wird sich das in Zukunft noch ändern und sie schaffen es, aus ihrem Schatten zu treten.

 

Carn Dûm
2.0 Carn DumDas Publikum ist nun merklich angewachsen und treibt nun auch direkt vor der Bühne sein Unwesen. Die zweite Band des Abends lassen ihre Vorgänger von Pesttyrann ziemlich alt aussehen. Gleich zu siebt und verhüllt in schwarzen Umhängen erscheint die Band auf der Bühne. Passend zum Bühnenbild liefern Carn Dûm eine Mischung aus mystischem und geheimnisvollen Black Metal. Das orchestrale Keyboard dringt immer wieder aus der düsteren Atmosphäre hervor und ergänzt sich nahtlos mit den einprägsamen Melodien. Auch der klare Gesang des Sängers wird des Öfteren eingesetzt, was zu einem abwechslungsreichen Klangbild führt und die Epik der Songs verstärkt. Meiner Meinung nach die beste Band des Abends.

 

 

 

Zerfall3 Zerfall

Die Black Metal Band aus Karlsruhe hat mit ihrem ersten Album “Adversarius”, welches 2014 veröffentlicht wurde einiges an Aufmerksamkeit erlangt. Mit druckvollen Blastbeats und schweren Gitarrenriffs preschen sie dem Publikum entgegen. Die Menge ist nun auch schon sichtlich angeheitert und lässt sich von Zerfall berieseln. Soundtechnisch konnten bisher alle Bands überzeugen und der Klang der Location hat mich positiv überrascht. Gerade bei kleineren Veranstaltungen muss man sich zumeist mit dem mindesten abfinden, doch nicht während der Totenweihe in Ettlingen. Nachdem Zerfall mit ihrem Schlusstrack “Kriecht zu Kreuze” auch ihre politische Gesinnung geteilt haben “Fuck all politics in Black Metal. Fuck you, NSBM. Fuck you, Antifa. Repurify Black Metal.” geht es in die Umbauphase für die letzte Band der Totenweihe.

 

Unlight

4.0 UnlightZu guter Letzt tritt Unlight auf die Bühne und heizen mit ihrem Blackthrash Metal ordentlich ein. Die musikalischen Wurzeln der Band lassen sich im klassischen Trash und kaltem Black Metal wiederfinden. Die Komposition beider Elemente lassen die Show von Unlight zu einer Raserei werden. Sie treten ordentlich auf’s Gas und lassen nur wenig Platz für sanfte Atmosphäre. Mit ihrem aggressiven und druckvollen Black Metal heizen sie dem Publikum gehörig ein. Nach einer unglücklichen Auseinandersetzung zwischen einem nervenden, merklich zugedröhnten Zuhörer, der aggressiv von einem anderen Zuhörer mit seinem Stiefel weggetreten wurde, neigt sich das Konzert seinem Ende. Gegen Ende wurde die Masse des Publikum immer weniger und so musste sich Unlight auch mit einer geringeren Hörerschaft zurecht geben.

 

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltungen von BMK Karlsruhe. 4.1 Unlight


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