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Tipp der Redaktion

561755
Wintarnaht
"Germinôd - Archaische Verse"


Atmospheric Black Metal, Black Metal, Depressive Black Metal, Folk Black Metal, Pagan Black Metal

Autor Users

10

8

Release:

29.03.2016

Dauer:

59:05

Songs:

10

Label:

Narbentage Produktionen

Albumtyp:

Compilation

Limitiert:

121

1. Êwîg Naht
2. þiu Sunnawenti (Promo)
3. Mesoliþicum (Demo)
4. Got þer Mana Nidh (Rehearsal)
5. Fer Iowelîh Wân
6. Ânagift þer Wintar I (Demo)
7. Hildrûn inti Wynfreþ I
8. Hildrûn inti Wynfreþ II
9. Alamana Lioþ
10. Ascal Frost... Untargang (Demo)

Germinôd - Archaische Verse

Geschrieben am von Cernunnos | 1667 mal gelesen


10

Vor einiger Zeit habe ich das aktuelle Album von WINTARNAHT in die Mangel genommen und war schon relativ begeistert. Ein Manko auf der letzten Veröffentlichung war der Eindruck des schwachen Drum-Sounds, den WINTARNAHT mit der Compilation GERMINÔD – ARCHIASCHE VERSE allerdings wiederlegen.

 

Das Intro Êwîg Naht (Ewige Nacht) ist ein direktes Beispiel dafür, wie WINTARNAHT die Qualität ihrer Stücke gesteigert haben. Der gute Sound der Akustikgitarre reiht sich in epische E-Gitarren-Riffs gepaart mit abwechslungsreichen Gesangsvariationen von Grimwald. Unterlegt wird das Ganze mit einem Drumming, das auf dieser Veröffentlichung, wie bereits erwähnt, sehr ausdrucksstark klingt. Êwîg Naht (Ewige Nacht) geht fließend in eine Promoversion von þiu Sunnawenti (Die Sonnenwende) über, welche WINTARNAHT bereits auf einem Sampler Veröffentlicht haben.

 

Mesoliþicum (Mesolithikum) ist eines der epischen Werke von WINTARNAHT. Anfänglich mit klarem Gesang wird das Stück bei fortlaufender Spieldauer schneller und auch der Gesang wird aggressiver.

 

Got þer Mana Niþ (Gott der Misanthropie) ist ein Stück, welches bereits auf dem Tôdhên Uoþal-Album veröffentlicht wurde. Hier fiel mir auf der Album-Version das erste Mal die Monotonie der Hi-Hat auf, die mich den Einsatz eines Drumcomputers vermuten ließ (dem war übrigens laut der Band nicht so). Bei der hier gelieferten Rehearsal-Version von Got þer Mana Niþ merkt man jedoch, dass die Musik definitiv von Hand gemacht ist.weil die anfängliche Geschwindigkeit an den Drums an einer kleinen Stelle nicht gehalten werden kann, was jedoch keinesfalls negativ, sondern im Gegensatz zur Album-Version eher erfrischend wirkt.

 

Fer Iowelîh Wân (Fern jedweder Hoffnung) ist ein pianolastiger Song, der uns von der A-Seite des Tapes, die liebevoll mit ”Seite Nacht” betitelt wurde auf die B-Seite (”Seite Tag”) befördert.

 

Auf der ”Seite Tag” befinden sich fünf akustische, über die Jahre angesammelte Stücke WINTARNAHT’s, die an Atmosphäre und Facettenreichtum kaum zu überbieten sind. Kein Stück gleicht dem Anderen und trotz der Akustikgitarre ist die B-Seite dieses Tapes in meinen Augen auch etwas für eingefleischte Black Metaller, die einen Hang zu dichter, düsterer Atmosphäre haben.

 

Fazit: WINTARNAHT steigern die Qualität ihrer Stücke im Gegensatz zu Tôdhên Uoþal deutlich – auf Germinôd – Archaische Verse merkt man, dass wirklich jeder einzelne Ton von Hand gemacht ist. Hinzu kommt, dass die Aufmachung und Gestaltung des Tapes sehr gut durchdacht und mit Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Viel gibt es also an dieser Veröffentlichung nicht auszusetzen…um genau zu sein: gar nichts, wesewegen hier auch ruhigen Gewissen die volle Punktzahl vergeben werden kann.


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2 Kommentare

  1. als tape?! wie oldschool bzw. -cool. auch die akustischen parts find ich gut. aber 10/10 würd ich persönlich trotzdem nicht geben, weil… keine ahnung, gesamtheit ist einfach nicht soo wahnsinnig gut. ;)
    konnte mir aber auch nur teaser anhören (https://www.youtube.com/watch?v=NjfBxE6hv8o). ^^

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